Fröhliche Weihnachten
Fröhliche Weihnacht überall
tönet durch die Lüfte froher Schall
Weihnachtston, Weihnachtsbaum
Weihnachtsduft in jedem Raum
Weihnachtslied.
Text: Heinrich A. H. von Fallersleben
Melodie: Aus England, 19 Jhd.
Fröhliche Weihnacht überall
tönet durch die Lüfte froher Schall
Weihnachtston, Weihnachtsbaum
Weihnachtsduft in jedem Raum
Weihnachtslied.
Text: Heinrich A. H. von Fallersleben
Melodie: Aus England, 19 Jhd.
Damit das Fliegen noch billiger wird, will Ryanair-Chef Michael O’Leary die Co-Piloten streichen. Notfalls könnten auch Stewardessen ein Flugzeug landen.
So ein Quatsch – diese “Idee” wird niemals die kleinste Chance haben. Aber eben, das ist ja heute auch ein PR-Konzept: Lauter Provokationen, damit man im Gespräch bleibt – und O’Leary hat es damit sogar auf meinen Blog geschafft.
Der Schwingerkönig wird in diesem zitierten Artikel von 20 Minuten als “Traditionalisten” beschrieben, der aber durchaus mit dem “modernen, urbanen Leben” verbunden ist. Die Definition dazu ist nicht nur noch komisch, ist eher schon peinlich.
Seine elfjährigen Zwillingsbrüder Ruedi und Marcel sind erfolgreiche Jungschwinger und stehen fast jedes Wochenende irgendwo im Schlussgang. Auch seine Herkunft aus Horboden, einem Weiler in der Gemeinde Diemtigen im Berner Oberland, weist ihn als Traditionalisten aus. Doch die familiäre Situation – seine Eltern leben nicht mehr zusammen – entspricht durchaus dem modernen, urbanen Leben.
Wenn die eigenen Eltern nicht mehr zusammenleben, dann entspricht man “durchaus dem modernen, urbanen Leben”? Geschiedene Eltern als Zeichen dafür, dass einer, der auf dem Land lebt (=Traditionalist) auch mit der Stadt verbunden ist? Was ist jetzt aber mit Städter, die nicht geschieden sind? Nein bitte, solche plakativen und dualistischen Definitionen sind wirklich nicht aus unserer Zeit – sowas hätte unsere Grossmutter vielleicht noch verkünden können – aber unterdessen schreiben wir doch das 21. Jahrhundert.
Ich war in den letzten Tagen mit oft dem Auto unterwegs und bin ziemlich viele Kilometer Autobahn gefahren. Offenbar sind die Regeln, wie auf Autobahnen zu fahren wäre, stillschweigend abgeschafft oder geändert worden, ohne dass ich das mitbekommen habe.
Die Geschwindigkeit ist offenbar beliebig. Ich hatte den Tempomaten meines Autos auf 125 km/h am Tacho (121 km/h am GPS) eingestellt und war also mit sehr konstanter Geschwindigkeit unterwegs. Nur wurde ich da ständig überholt – nicht nur schleichend langsam, sondern oft mit sehr grossen Geschwindigkeitsdifferenzen. Offenbar gelten die 120 km/h auf der Autobahn nicht mehr. Einer hat es dann bei der fixen Radarstelle erwischt, es hat geblitzt wie verrückt. War offenbar einer, der diesen Radar nicht gekannt hat und darum nicht noch schnell auf die Bremse trat. Mehrfach, als ich mit meiner konstanten Geschwindigkeit am Überholen war, kamen von hinten welche, die meinten, ich würde Platz machen, weil sie ihre Lichthupe betätigten.
Aber auch andere Regeln scheinen nicht mehr beachtet zu werden. Der Blinker wird bei Spurwechsel kaum noch betätigt, da wird im Slalom vorgefahren oder die Ausfahrt benützt, ohne dass dies angezeigt würde. Oder es wird noch kurz vor einer Ausfahrt überholt, aber dann im letzten Augenblick (schon über die weissen Balken) noch schnell in die Ausfahrt gewechselt. Oder man wird mit kleiner Geschwindigkeitsdifferenz überholt. Ganz eng wird dann wieder auf den rechten Streifen eingebogen und das Tempo wird wieder verlangsamt. Da bleibt mir nichts übrig, als wieder zu überholen.
Aber auch auf Hauptstrassen scheinen die Sitten langsam aber sicher zu verwildern – vom Chaos im Kreisel will ich gar nicht schreiben. Nein, ich nerve mich nicht (wäre ja zu schade), stelle einfach nur fest.
Nicole Scherzinger und Lewis Hamilton dürften also nochmals davon kommen. Dass ihnen früher oder später dennoch Gerechtigkeit widerfährt, davon ist Thomas Rohrbach überzeugt: «Wer regelmässig zu schnell fährt, bleibt früher oder später in einer Kontrolle hängen und dann werden die beiden gleich behandelt wie Herr und Frau Müller.»
via tagesanzeiger.ch
Da habe ich so meine Zweifel, dass es zu einer Gleichbehandlung kommen würde – Gegenbeispiele, wo Prominente eine durchaus angepasste VIP-Behandlung erfahren haben, gibt es zur Genüge. Ein Beispiel, das nicht all zu weit zurück liegt: Unfall von Sepp Blatter.
Ich muss wieder einmal darüber schreiben: Telefonwerbung. Heute habe ich schon wieder zwei nervende Anrufe bekommen, obwohl bei der Telefonnummer im Telefonbuch und auch auf weisseseiten.ch deutlich ein Stern gedruckt ist (“Wünscht keine Werbung”). Als ich das der Dame am anderen Ende der Werbeleitung gesagt habe, meinte sich frech, das sei nicht ihr Problem, sie hätte kein Telefonbuch, nur Kärtchen und da sei kein Stern zu sehen. Dazu war ihr Anruf auch keine Werbung, wie sie behauptete, sondern es sei “Information”, um Geld sparen zu können – und wer wolle das nicht. Wie immer in so Fällen: Ich sage bestimmt, dass ich kein Interesse habe und verabschiede mich dann. Wenn die andere Seite nicht locker lässt und mich weiter nervt, wiederhole ich meine Verabschiedung und hänge dann das Telefon auf. Nun, soweit ist es eine Weile schon nicht mehr gekommen – nach der zweiten Verabschiedung kommt dann meistens eine plötzlich sehr unfreundlicher Gruss und das Gespräch ist endlich zu Ende. Wie gesagt – es nervt gewaltig!
Nach Unfällen, Überfällen oder schweren Erkrankungen wird in den Medien oft über den Schweregrad der Verletzungen oder der Erkrankung des oder der Opfer berichtet. Und da liest man bei schlimmen Fällen, dass das Opfer (immer noch) in Lebensgefahr schwebe. Warum sagt man eigentlich “Lebensgefahr”? Das Leben ist doch im Allgemeinen keine Gefahr – bei grossen und schweren Verletzungen geht es doch eher darum, dass diese Person vom Tod bedroht wird – sollte man also nicht eher von “Todesgefahr” reden? Manchmal ist unsere Sprache wirklich recht unlogisch.
Fünf der neun Spielorte an der WM in Südafrika liegen höher als 1300 Meter über Meer. Kein Wunder, fallen die Teams scharenweise in den Bergen ein.
Quelle: 20 Minuten – Hochalpines Wettrüsten der roten Blutkörper
Die glauben wahrscheinlich alle noch an den Storch. Medizinisch bringt ein Höhentraining erst ab 2000 m.ü.M. und darüber etwas – wenn überhaupt, es ist nämlich in der Medizin umstritten. Die da beschriebenen Orte Crans-Montana, Saas-Fee, Saanenmöser, Anzère liegen aber alle um einiges darunter. Wenn solche “Höhentrainings” jemandem nützt, dann dem Tourismus im Wallis und im Berner-Oberland – ist ja auch etwas.
Am Jahresübergang blick man gerne zurück – es gab viele Hochs und Tiefs in diesem nun bald vergangenen Jahr – weltweit gesehen und in unserem Land – aber auch im persönlichen Bereich. Vieles hat Anstoss erregt, Ärger gemacht und Kopfschütteln dazu – die Welt scheint immer mal wieder aus den Fugen zu geraten und man wundert sich, wie “das alles” eigentlich weiter gehen soll oder kann.
Vielleicht wäre dies (für mich) ein Vorsatz für das neue Jahr: Nicht immer alles all zu Ernst zu nehmen – viele Dinge erledigen sich oft von alleine oder sind Stürme in den berühmten Wassergläsern, die aber “Dank” unseren Medien von Mäusen zu Elefanten gemacht werden.
Doch ich will nichts versprechen – auch im neuen Jahr wird bestimmt nicht alles rund laufen. Wie sagte doch Robert Lembke: Pessimisten haben den Vorteil, dass sie seltener enttäuscht werden.
Man mag – wie ich auch – mit der SVP durchaus nichts am Hut haben – auch die Vorstössen der Nationalrätin Hutter waren nicht nachvollziebar. Aber das gibt den Medien sicher keine Berechtigung, solchen Stuss zu schreiben:
SVP pur – Hutter wird Heimchen
Die St. Galler SVP-Nationalrätin Jasmin Hutter hat am Dienstag ihr erstes Kind zur Welt gebracht. Wie sie angekündigt hatte, tritt die 31-Jährige jetzt aus dem Nationalrat zurück.
Was soll diese abwertende und beleidigende Art und Weise der Überschrift? Ist Beleidigung die neuste mediale Masche?
Sie sagte denn auch immer deutlich, ein Nationalratsmandant und ein Kind seien für sie nicht vereinbar. Ihr Rücktritt per Ende 2009 ist nun die konsequente Umsetzung ihrer Voten und ihrer Ankündigung.
Wort und Tat stimmen hier immerhin überein – das kann man von anderen Parlamentariern wohl nicht immer behaupten – auch ausserhalb der SVP.
“Quelle“